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Das Ziel der Initiative „KeinePartei!“ ist ein neues Wahlgesetz,
das es dem Bürger ermöglicht, mit einer gültigen Stimme auf
dem Wahlzettel die Option „Keine Partei“ anzukreuzen.
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In diesem Forum bitte NUR über das Pro und Contra der Option "Keine Partei" auf dem Wahlzettel diskutieren - alles andere bitte hier NICHT.
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THEMA: Rechte & Pflichten
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#5
Rechte & Pflichten 26.09.2009 19:42  
Hmm
das Grundthema fängt meiner Meinung nach im Thema an.

Wenn ich wählen kann, dann muss ich etwas vorher getan haben.

Mehr, wenn ich mal DARÜBER nachgedacht habe...
virri
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graph
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#6
Aw: Rechte & Pflichten 27.09.2009 09:17  
Moin moin

Gut - nachvollziehbare Idee.
Spielt es eine Rolle, ob bei Einführung der Wahl KeinePartei die Wähler aus verschiedenen Denkansätzen diese Wahl getroffen haben?
Wo und wie soll dann die Wahl derjenigen artikuliert sein?
Ich selber würde mich benachteiligt fühlen, wenn ich "nur" im gemeinsamen Topf lande.
so, muss jetzt erst mal zur Wahl
virri
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#7
Aw: Rechte & Pflichten 27.09.2009 16:02  
Gedanke:
wenn ich komplett politisch uninteressierte Menschen anschaue, bin ich mir sicher, dass die auch nicht zur Wahl gehen werden,um KeinePartei anzukreuzen.
Daher werden nur Menschen zur Wahl gehen, die auch ein noch so kleines Interesse daran haben.
Von denen bleiben dann wohl eher wenige übrig, die KeinePartei ankreuzen...
virri
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graph
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#8
Aw: Rechte & Pflichten 30.09.2009 00:25  
Schau mal, wie's bisher läuft:
Niemals ist dem Wahlzettel direkt zu entnehmen, warum jemand A oder B wählt. Aber die Medien analysieren das sehr wohl - durch Meinungsumfragen und Verfolgen der laufenden Diskussionen.
Das wird bei der Option "Keine Partei" nicht anders sein, oder? Also es wird schon zutage kommen, was die Wähler dieser Option sich denken, aber nicht für jeden individuell.
admin
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#9
Aw: Rechte & Pflichten 30.09.2009 00:41  
Es gibt ein ganz simples, geradezu stumpfes Wahrscheinlichkeitsprinzip: eine Aufteilung einer Gruppe in drei gleiche Drittel.
Nehmen wir die Nichtwähler der aktuellen Bundestagswahl, das sind 28 Prozent, sagen wir mal einfach 30 Prozent.

Davon wird ein Drittel (also 10%) NIEMALS zur Wahl gehen, vielleicht nicht mal, wenn's Freibier gäbe.
Davon wird jedoch das Drittel "am anderen Ende" genau dann zur Wahl gehen, wenn man ihm endlich eine adäquate Wahloption anbietet - das bedeutet 10 Prozent mehr Wähler und hätte der Bundestagswahl statt 72% Wahlbeteiligung locker über 80% gebracht.
Davon wird schließlich das Drittel "zwischen den beiden" je nach Stimmungslage (gute Laune / schlechte Laune / heute motiviert, schönes Wetter, irgendwelche aktuellen Gründe halt) so ungefähr "halbe/halbe" auf das Angebot der neuen Option einsteigen oder es lassen.

Das sind Wahrscheinlichkeitsprinzipien, die man in allen gesellschaftlichen Bereichen wiederfindet und die meistens in den genannten Größenordnungen stattfinden.

Es könnten also zu den "sicheren" 10 Prozent noch "unsichere" 5 Prozent hinzukommen. Und außerdem würden - nach demselben Wahrscheinlichkeitsprinzip - von denjenigen, die bisher immer einer PARTEI die Stimme gegeben haben, einige zur Option "Keine Partei" wechseln, und zwar nicht ganz wenige.

Summa summarum läge das (theoretische) Potenzial dieser Option bei 10 + 5 + (...) Prozent, vermutlich locker über 20 Prozent. So viel haben FDP / Linke / Grüne nicht!
admin
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#10
Aw: Rechte & Pflichten 04.10.2009 09:57  

Moin
lassen wir das mal so. Kann sein -weiss noch nicht...

Wichtig für mich sind die Fragen nach dem konstruktiven Sinn dieser Option.

Geht es um Mandatsreduzierung im % Verhältnis?
(dann ändert das noch nicht viel, denn beim jetzigen Wahlrecht werden ja auch diese "Stimmen" %ual auf dei "gewählten" verteilt)

Wo soll das eine konstruktive Änderung genau bewirken?
(wird dann doch wieder eine neue Partei daraus?)
servus
virri
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